Barbara Wilhelm (1. Bürgermeisterin Pentling) und Alfred Rauscher (Geschäftsführer R-KOM) beim Ausbaubeginn in Pentling

Pentling: Der Glasfaserausbau beginnt!

Veröffentlicht am 20. März 2017 in Ausbau, Neuigkeiten
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Pentlinger Gemeindeteile werden an die Datenautobahn angeschlossen

Die Gemeinde Pentling startete im Herbst 2015 ein Auswahlverfahren nach der Bayerischen Breitbandrichtlinie zur Verbesserung der Breitbandversorgung. Der Gegenstand des Verfahrens war der Netzausbau in den bisher unterversorgten Gemeindeteilen Großberg, Graßlfing, Nieder- und Hohengebraching sowie Neudorf.

Im Rahmen des offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Verfahrens wurde die REWAG Tochter R-KOM, Regensburger Telekommunikationsgesellschaft bmH & Co. KG, als wirtschaftlichster Anbieter ausgewählt.

Heute beginnt die Firma Freitag, im Auftrag der REWAG KG, damit die passive Netzinfrastruktur zu errichten. Hierbei werden im Jahresverlauf im Gemeindegebiet circa 25 km Microrohre verlegt und mit 170 km Glasfaserkabeln bestückt. Die Glasfaserleitungen werden bis in die Keller der Häuser geführt. Dieser FTTB (Fiber to the building) Ausbau ist zukunftssicher und bringt die Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit vor Ort.

Mit knapp 900 Gebäuden ist das Pentlinger Projekt der größte FTTB-Ausbau im Landkreis Regensburg. Um das Mammutprojekt termingerecht abzuschließen werden fünf Kolonnen parallel arbeiten. Vor allem die Erstellung der Hausanschlüsse erfordert eine detaillierte Abstimmung mit den Bewohnern. Die Baukoordinatoren vor Ort übernehmen diese Aufgabe und sichern eine fachgerechte Umsetzung.

Mit dem Ausbau des Glasfasernetzes in Pentling in FTTB (Glasfaser bis ins Haus) sind die Bürger für die Zukunft bestens gerüstet und erfahren eine Wertsteigerung ihrer Immobilien. „FTTB ist der höchste technische Standard und ermöglicht Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit“, erläutert der R-KOM Geschäftsführer Alfred Rauscher die Vorzüge der Technik.

Glasfaserkabel sind 100 Million Mal so leistungsfähig wie die alten Kupferleitungen. Doch die Errichtung von Glasfaserleitungen ist aufwendig und teuer. Entscheidend für die Möglichkeit zum wirtschaftlichen Ausbau des Regensburger Glasfasernetzes in der Landkreisgemeinde war die bestehende Leerrohrinfrastruktur. Diese wurde in der Vergangenheit von der REWAG KG kostengünstig mit anstehenden Baumaßnahmen errichtet. „Ein Meter Glasfaserleitung inklusive Tiefbau kostet über 70,- €. Die Breitbandversorgung der unterversorgten Ortsteile erfordert über 25 Kilometer. Ein solches Projekt ist nur umsetzbar, wenn alle Beteiligten ihren Anteil leisten und vorausschauend zusammenarbeiten“, freut sich die 1. Bürgermeisterin Barbara Wilhelm.