Unterschreiben des Vertrags zum Glasfaserausbau in Pentling durch Geschäftsführer Alfred Rauscher

Pentling bekommt ein Glasfasernetz

Veröffentlicht am 19. Juli 2016 in Ausbau
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Die Gemeinde Pentling startete im Herbst 2015 ein Auswahlverfahren nach der Bayerischen Breitbandrichtlinie zur Verbesserung der Breitbandversorgung. Der Gegenstand des Verfahrens ist der Anschluss der bisher unterversorgten Gemeindeteile in Großberg, Graßlfing, Nieder- und Hohengebraching und Neudorf an die weltweite Datenautobahn.

Im Rahmen des offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Verfahrens wurde die REWAG Tochter R-KOM, Regensburger Telekommunikationsgesellschaft bmH & Co. KG, als wirtschaftlichster Anbieter ausgewählt.

Zur Schließung der Versorgungslücke wird die R-KOM, beginnend ab dem zweiten Quartal 2017, 676 Gebäude mit FTTH (fiber to the home, Glasfaser bis ins Haus) erschließen. „FTTH ist der höchste technische Standard und ermöglicht Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit“, erläutert der R-KOM Geschäftsführer Alfred Rauscher die Vorzüge der Technik.
Glasfaserkabel sind 100 Million Mal so leistungsfähig wie die alten Kupferleitungen. Doch die Errichtung von Glasfaserleitungen ist aufwendig und teuer. Entscheidend für die Möglichkeit zum wirtschaftlichen Ausbau des Regensburger Glasfasernetzes in der Landkreisgemeinde war die bestehende Leerrohrinfrastruktur. Diese wurde in der Vergangenheit von der REWAG KG kostengünstig mit anstehenden Baumaßnahmen errichtet. „Ein Meter Glasfaserleitung inklusive Tiefbau kostet über 70,- €. Die Breitbandversorgung der unterversorgten Ortsteile erfordert über 41 Kilometer. Ein solches Projekt ist nur umsetzbar, wenn alle Beteiligten ihren Anteil leisten und vorausschauend zusammenarbeiten“, freut sich die 1. Bürgermeisterin Barbara Wilhelm. Im Rahmen des Projektes wird eine FTTH (Fiber-to-the-home, Glasfaser bis ins Haus) Infrastruktur errichtet. Hierzu werden die Glasfaserleitungen vom zentralen Netzknoten in Pentling zum Hausanschlussraum jedes der 631 Gebäude verlegt. Mit dem aktuellen Produktangebot der R KOM steht den Bewohnern dann Internet mit einer Geschwindigkeit von 500 Mbit/s im Down- und 100 Mbit/s im Upstream zur Verfügung.

„Bei zukünftigen Bauvorhaben wird das Glasfasernetz weiter, kostengünstig in Richtung Kunde ausgebaut. Unser Ziel ist es in einigen Jahren alle Gebäude in der Gemeinde Pentling direkt am Glasfasernetz angeschlossen zu haben und auf die Kupferleitungen zu verzichten. Nur die Glasfaser sichert Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit, “ meint R-KOM Geschäftsführer Alfred Rauscher. Bei Neubaugebieten kann die Glasfaser gleich ab Beginn bis ins Haus verlegt werden. Ein schlagkräftiges Argument für einen raschen Vermarktungserfolg. Bauen in Pentling wird so zum Magneten für junge Familien.

Der Glasfaserausbau in der Gemeinde Pentling wird im Laufe des Jahres 2017 umgesetzt. Bereits ab Herbst 2016 wird die R-KOM mit einem mobilen Kundenzentrum vor Ort sein und die Bewohner über den Ausbau und die neuen Möglichkeiten informieren.