Vortragender hält Präsentation bei der Infoveranstaltung Wiesent

Donau Post-Artikel vom 17.11.2017: Kostenlos Glasfaser bis ins Haus

Veröffentlicht am 24. November 2017 in Allgemein, Neuigkeiten
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Die Donau Post berichtete am 17.11.2017: Telekommunikationsanbieter R-KOM informierte – Vermarktungsphase bis 31. März 2018.

WIESENT. „Mit einem modernen Glasfasernetz beginnt die Zukunft schon heute“, betonte Helmut Weierer von der Firma R-KOM am Mittwoch im Gasthaus Schellerer. Die Gemeinde und der Telekommunikationsanbieter luden hierzu die Anwohner der Bereiche Bachgasse, Bahnhofstraße und Schulsiedlung ein. Die Bürger in diesen Straßenzügen haben demnächst die Möglichkeit von „FTTH-Glasfaser bis ins Haus“ zu profitieren.

Bürgermeisterin Elisabeth Kerscher erinnerte an die Anfänge mit der Glasfaserversorgung in Wiesent. Für das Gewerbegebiet musste eine Lösung gefunden werden, denn nur mit einem optimalen Internetzugang waren die Grundstücke interessant. Die Technik wurde für den Ortsbereich ausgeweitet, wobei die Glasfaserleitungen bis zu den Kabelverzweigern gezogen wurden, von dort geht dann die herkömmliche Kupferleitung in die Haushalte. Die Anwohner der Bachgasse, Bahnhofstraße und Schulsiedlung können nun in den nächsten Schritt einsteigen.

Breitbandpate Thomas Rottbauer von der Gemeindeverwaltung blickte auf die Versorgungssituation vor knapp zehn Jahren zurück und erläuterte die Maßnahmen der Gemeinde, die getroffen wurden um den Breitbandausbau voranzutreiben. Bei Straßenbauarbeiten wurden die benötigten Leerrohre verlegt, in die dann die Glasfasern geblasen wurden. Hier stand die R-KOM mit dem Firmenteil „Glasfaser Ostbayern“ als kompetenter Partner zur Verfügung und erklärte sich bereit, jetzt auch wieder in gewohnt guter Zusammenarbeit zu agieren. Die Gemeinde investierte dabei zum Wohl der Bürger. „Bei einer höheren Bausumme für dieR-KOM liegt die Deckungslücke für die Gemeinde bei 22000 Euro“, informierte Rottbauer. Die Vorteile einer Versorgung mit Glasfaser erläuterte Weierer, der für den Vertrieb bei „Glasfaser Ostbayern“ zuständig ist.

Die FTTH-Lösung spricht für eine stabile Technik durch Punkt zu Punkt-Verbindungen, sie hat eine höchstmögliche Datenübertragung und eine zukunftssichere Infrastruktur für die kommenden Generationen. „Ein schneller Datenaustausch wird immer wichtiger, vor allem im Homeoffice, in der Medizin und in der Haustechnik“, so der Experte. „Die Immobilie erhält durch diesen Anschluss eine Wertsteigerung bei Vermietung und Verkauf“, betonte Weierer und hob hervor: „Alle die sich bis 31. März 2018 entschließen mitzumachen, erhalten die Grundstücks- und Gebäudeerschließung samt Router kostenlos.“ Alle die sich später anmelden möchten, müssen eine Erschließungsgebühr von 1500 Euro und mehr bezahlen. Die Berater widmen sich dabei intensiv den Kunden und bei Orts-Terminen wird besprochen, wie alles ablaufen soll.

Weierer versprach einen einfachen Wechsel vom alten Anbieter und Angebote für Bestandskunden. Da die R-KOM ein regionaler Anbieter ist, steht der Betrieb für Kundennähe und einen guten Service. Die Tarife bei der R-KOM können sich sehen lassen, 24,95 Euro zahlt man im Monat für eine Datenmenge von 18 Megabytes in der Sekunde, falls jemand höhere Datenmengen benötigt staffeln sich die Preise je nach Bedarf, zum Beispiel erhält man 100 Megabytes in der Sekunde für 39,95 Euro. Und auch für Geschäftskunden stehen verschiedene Möglichkeiten bereit.

„Bis zum 31. März 2018 läuft nun die Vermarktungsphase, bei der ermittelt wird, wie viele Gebäude anschließen. Es folgt bis Oktober die Bauphase, so dass Ende 2018 die Verfügbarkeit gewährleistet ist“, erklärte Weierer. Projektleiter Markus Ritzer dokumentierte die technischen Details. Von der Straße her, wird dabei entweder in offener oder geschlossener Bauweise (das kommt auf die jeweilige Grundstücks- und Gebäude Situation an), in den Technikraum gegraben, das Kabel durchgeschoben und in einen Schaltschrank installiert, von dem ab dann die hauseigenen Leitungen weiterführen. Wie es bei jedem Einzelnen ausschauen wird, kann nur bei einer Beratung vor Ort genau definiert werden. Die Bürger der betroffenen Bereiche haben hierzu schon Infomaterial mit den Kontaktdaten erhalten, unter denen sie persönliche Termine vereinbaren können.