Unterzeichnung des Vertrages des Breitbandausbaus in Holzheim durch Alfred Rauscher und Ulrich Brey

Lückenschluss der Breitbandversorgung in der Gemeinde Kallmünz

Veröffentlicht am 9. Januar 2019 in Allgemein, Ausbau, Neuigkeiten
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Zur Vervollständigung der Breitbandversorgung führte die Gemeinde Kallmünz im Juni 2018 ein Auswahlverfahren nach der Bayerischen Breitbandrichtlinie durch. Gegenstand des Verfahrens war der Anschluss von 32 Gebäuden in den Gemeindeteilen Mollerhof, Wiedenhof, Giglitzhof, Eichkreit, Nassenau, Zaar, Schreiberthal, Sommerhau, Murrenberg und Grain an die weltweite Datenautobahn.

Im Rahmen des offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Verfahrens wurde R-KOM, Regensburger Telekommunikationsgesellschaft bmH & Co. KG, als wirtschaftlichster Anbieter ausgewählt. R-KOM praktiziert in Kallmünz eine kommunale Zusammenarbeit mit der LNI Laber Naab Infrastrukturgesellschaft. Hierbei errichtet die LNI das Leerrohr- und Glasfasernetz. R‑KOM installiert die aktive Technik, betreibt das Netz und stellt Telekommunikationsdienste für die Bürger bereit.

Zur Schließung der Versorgungslücke wird R-KOM, beginnend ab dem zweiten Quartal 2019, 32 Grundstücke im Homes Passed-Verfahren erschließen. „Glasfaser ist der höchste technische Standard und ermöglicht Kommunikation in Lichtgeschwindigkeit“, erläutert der R-KOM Geschäftsführer Alfred Rauscher die Vorzüge der Technik.

Glasfaserkabel sind 10 Milliarden Mal so leistungsfähig wie die alten Kupferleitun­gen. Doch die Errichtung von Glas­faserleitungen ist aufwendig und teuer. Entscheidend für die Möglichkeit zum wirtschaftlichen Ausbau des Glasfasernetzes in der Landkreisgemeinde war die beste­hende Leerrohrinfrastruktur. Diese wurde in der Vergangenheit vom Zweckverband zur Wasserversorgung Laber Naab kostengünstig, mit anste­henden Baumaßnahmen errichtet. „Ein Meter Glasfaserleitung inklusive Tiefbau kostet über 70,- €. Die Breitbandversorgung der unterversorgten Ortsteile erfordert über 17 Kilometer. Ein solches Projekt ist nur umsetzbar, wenn alle Beteiligten ihren Anteil leisten und vorausschauend zusammenarbeiten“, freut sich der 1. Bürgermeister Ulrich Brey.

Im Rahmen des Projektes wird eine Homes Passed-Infrastruktur errichtet. Hierzu werden die Glasfaserleitungen vom zentralen Netzknoten in Beratzhausen über den öffentlichen Grund bis auf die privaten Grundstücke der 32 unterversorgten Gebäude verlegt. Bewohner, die im Rahmen der Vermarktungsphase mit R-KOM einen Vertrag über Telekommunikationsdienste unterzeichnen, erhalten die Glasfaser bis ins Gebäude. Mit dem aktuellen Produktangebot der R‑KOM steht den Bewohnern dann Internet mit einer Geschwindigkeit von 1.000 Mbit/s zur Verfügung.

Bei zukünftigen Bauvorhaben wird das Glasfasernetz weiter, kosten­günstig in Richtung Kunde ausgebaut. Unser Ziel ist es in einigen Jah­ren alle Gebäude in der Gemeinde Kallmünz direkt am Glasfasernetz angeschlossen zu haben und auf die Kupferleitungen zu verzichten. Nur die Glasfaser sichert Kom­muni­ka­tion in Lichtgeschwindigkeit,“ meint R-KOM Geschäftsführer Alfred Rauscher.

Der Glasfaserausbau in der Gemeinde Kallmünz wird in 2019 umgesetzt. Bereits ab Frühjahr 2019 wird die R-KOM mit einem mobilen Kundenzentrum vor Ort sein und die Bewohner über den Ausbau und die neuen Möglichkeiten informieren.

Foto (v.l.n.r.): Alfred Rauscher (R-KOM Geschäftsführer) und Ulrich Brey (Bürgermeister Gemeinde Kallmünz)


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Alfred Rauscher
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